Ursache und Wirkung

Gegenlicht ohne SUNAX Blendschutz
Gegenlicht ohne SUNAX Blendschutz
Die SUNAX-Lösung
Die SUNAX-Lösung
Gegenlicht mit SUNAX Blendschutz
Gegenlicht mit SUNAX Blendschutz

Vom Sehen und Motorradfahren,

ein kleiner wissenschaftlicher Ausflug ...

Die Fähigkeit des Menschen, Geschwindigkeiten und Gefahren richtig einschätzen zu können, hängt physiologisch direkt von der Qualität seiner Sehfähigkeit ab. Ebenso ist der Gleichgewichtssinn vom Sehen abhängig, weil das Kleinhirn die Informationen der Augen, der Gleichgewichtsorgane in den Innenohren und der Sinneszellen zur Körperwahrnehmung ständig miteinander abgleicht.
Wenn das Sehen durch Blendung oder Dunkelheit beeinträchtigt wird, verschlechtern sich automatisch die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Fortbewegung und Koordination.

Weil sich der Mensch aus eigener Kraft nur vergleichsweise langsam fortbewegen kann, funktioniert die Anpassung unserer Augen an den Wechsel zwischen hell und dunkel evolutionsbedingt auch nur sehr langsam.
Im Zeitalter der motorisierten Fortbewegung kommt noch erschwerend hinzu, daß der Mensch zur Selbsterhaltung über eine Vielzahl von Schutzreflexen verfügt, die „in Betrieb gesetzt werden“, wenn wir uns mit potentiell lebensbedrohlichen Geschwindigkeiten fortbewegen.

Für einen Spaziergänger bedeutet es nun auch keine Gefahr, ob in zehn Metern Entfernung unvermittelt ein Hase oder ein Traktor seinen Weg kreuzen. Als Motorradfahrer wird man diesen Situationen naturgemäß unter Aufbietung sämtlicher Schutzreflexe und Streßhormone begegnen.
Entspannt und richtig reagieren können Menschen also nur dann, wenn sie „den Durchblick“ oder „die Übersicht“ behalten und nicht durch ständige Irritationen mit erhöhtem Streßhormonspiegel unterwegs sind.

Wie gravierend sich die eigene Wahrnehmung der Geschwindigkeit ändert wird deutlich, wenn man zuerst 160km/h auf einer breit ausgebauten Autobahn fährt und sich das selbe Tempo dann auf einer schmalen Allee vorstellt. Durch Bäume und Büsche verändert sich der mögliche Blickwinkel und das Licht beginnt zwischen hell und dunkel zu flackern.

Diese Irritationen belasten die Konzentration und sind gefährlich.

Bei motorisierter Fortbewegung sind es vor allem die unnatürlich schnellen Wechsel von hell und dunkel, die unsere ansonsten erstaunlichen koordinativen Fähigkeiten schmälern .
Erschwerend kommt noch hinzu, daß unsere Augen nur bei durchschnittlichem Tageslicht optimal arbeiten können. Sobald das Licht grell oder aber zu schwach wird, signalisiert das Gehirn sofort Gefahr und zwingt uns durch die Anhebung des „Angsthormonspiegels“ zu langsamerer Fortbewegung.
Das Problem ist also, daß sich die Augen nicht schnell genug den wechselnden Lichtverhältnissen anpassen können.
Bisher werden entweder Sonnenbrillen, schwenkbare Sonnenblenden oder getönte Visiere verwendet, um sich vor grellem Licht zu schützen.
Diese Gegenstände filtern das gesamte einfallende Licht und reduzieren deshalb den Umfang der Wahrnehmung unserer Augen. Die Pupillen müssen sich nun weit öffnen, um ausreichend viel Licht aufnehmen zu können. Bei plötzlich auftretender Blendung oder in Tunneln wie auch Waldpassagen, sieht der Fahrer also noch schlechter. Wann immer wechselnde Lichtverhältnisse auftreten oder die Sonne nicht strahlend im Zenit steht, behindern diese Hilfsmittel mehr als sie nützen.

Die Lösung für dieses Problem liegt in einem Blendschutz, der das auf die Netzhaut treffende Licht auch unter verschiedenen Bedingungen im Optimalbereich hält. Plötzlich auftretende Blendungen müssen also binnen Sekundenbruchteilen reduziert werden können, ohne dass der Fahrer die Konzentration von seinem Ziel abwenden muss.
Der Körper reagiert bei unvorhergesehenen Ereignissen in der Regel reflexartig. Diese Reflexe sind nicht willentlich gesteuert, sondern laufen ohne unser zutun automatisch ab. So verhält es sich auch bei plötzlich auftretenden Blendungen. Der Kopf neigt sich schlagartig oder wird zur Seite gedreht.
Diesen Effekt nutzt die SUNAX-Sonnenblende. Im Moment der reflexartigen Neigung des Kopfes schaut der Fahrer automatisch durch die Sonnenblende hindurch und die Gefahrensituation ist beseitigt. Die vor ihm liegende Straße kann ohne Beeinträchtigung wahrgenommen werden.

Wer auf oder abseits von sonnigen Rennstrecken seine Performance verbessern möchte, braucht deshalb eine Lösung, die unsere Augen auch bei wechselnden Lichtverhältnissen optimal unterstützt.
SUNAX-Produkte verfügen über einen Lichtfilter, der genau in dem Bereich Lichtfrequenzen filtert, der den Fahrer bei Blendungen irritiert. Die sicherheitsrelevanten Details im Bereich der Signallichterkennung bleiben dabei voll erhalten.

Dadurch, dass der Blendschutz ideal am oberen Rand des Sichtfeldes, also idealerweise direkt über den Augenbrauen, positioniert wird, haben die häufigsten Blendungen aus dem oberen und seitlichen Wahrnehmungsbereich keine Chance mehr, die Blickführung zu irritieren.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonnenblenden ist auch der untere Rand des SUNAX-Blendschutzes so gearbeitet, dass keine Verzerrungen auftreten.
SUNAX legt auf diese Weise die Augen tagsüber in einen Halbschatten. Der störende Lichteinfall von oben und von den Seiten wird so weit reduziert, dass die koordinativen Fähigkeiten erheblich profitieren.
In dunklen Bereichen bleibt der Blick auf die Strecke völlig frei und bei plötzlicher Blendung wird mit dem Blick durch den Lichtfilter genau so viel Blendung genommen, daß die Konzentration auf die Strecke voll erhalten bleibt.

Schon nach kurzer Eingewöhnung wird die Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeiten mit SUNAX-Sonnenblenden automatisch genutzt. Das Kleinhirn bezieht diese neue Möglichkeit schnell in die Bewegungsmuster ein. So fällt der Blendschutz beim Fahren schon nach kurzer Zeit nicht mehr auf, bis man bemerkt, wie entspannt plötzlich sogar der Sonne entgegen gefahren werden kann.
Im Hochsommer entlasten Sonnenbrillen oder ähnliches bei grellem Tageslicht natürlich auch weiterhin auf angenehme Weise die Augen. Im Gegensatz dazu ist aber nur ein permanent eingesetzter Blendschutz von SUNAX immer da, wenn man ihn braucht! Gerade auch in Helmen, die sich nicht unbedingt für Brillen eignen!

Dr. Gernot Heine